Stoffeigenschaften


Bedenkliche Stoffe in Ihren Produkten rechtzeitig identifizieren


Wissen Sie, ob Ihre Produkte potenziell bedenkliche Stoffe enthalten?

Für chemische Produkte, aber auch für "gewöhnliche" Erzeugnisse wird die Freiheit von als gefährlich geltenden Stoffen immer wichtiger. Dies ist aber schwierig langfristig zu gewährleisten, denn die Anforderungen dazu werden immer strenger und schwerer überschaubar. Wir schaffen Klarheit darüber, welche unter den verwendeten Stoffen besonders zu beachtende Gefährdungseigenschaften aufweisen oder aus anderen Gründen von besonderen gesetzlichen Bestimmungen betroffen sind. Solche Stoffe sind ein Risiko für Produkt-Ausfälle, und es empfiehlt sich, Korrekturmassnahmen für den Notfall vorzubereiten.

Wenn eine Stoffliste in Excel erstellt werden kann, die ausser den Stoffnamen auch die CAS-Nummern enthält, können wir mit unserem Datenverarbeitungsprogramm mit geringem Aufwand prüfen, welche dieser Stoffe besonders beachtet werden sollten, sei es wegen einer bedenklichen Eigenschaft oder weil dafür besondere gesetzliche Anforderungen gelten oder demnächst zu erwarten sind.

Wir verfügen dazu über ein grosses Sortiment von Vergleichslisten in für die Datenverarbeitung geeigneter Form, beispielsweise:

   -   Stoffe, deren Gefahreneinstufung und Kennzeichnung in der EU harmonisiert (vorgeschrieben) ist.
   -   Stoffe, für welche der Anhang XVII der REACH-Verordnung eine Verwendungsbeschränkung enthält.
   -   Stoffe, die in der EU für kosmetische Mittel verboten sind.
   -   Stoffe, die der EU-PIC-Verordnung unterstellt sind.
   -   CMR-Stoffe (krebserzeugend, erbgutschädigend, reproduktionstoxisch).
   -   Endokrin wirksame Stoffe (Endocrine disruptors = Stoffe mit Hormonwirksamkeit)
   -   Stoffe, deren Gefährdungseigenschaften momentan durch die Mitgliedstaaten der EU überprüft werden.
   -   Stoffe, für welche die Schweizer Chemikalien-Risikoreduktionsverordnung eine Verwendungsbeschränkung enthält.
   -   Stoffe, für welche die Schweizer Chemikalien-Kontrollverordnung zu beachten ist.
   -   Stoffe mit Arbeitsplatzgrenzwerten (z.B. MAK-Werten der Schweiz, der EU, von anderen Lšndern).
   -   Die GESTIS-Liste der Stoffe mit DNEL-Werten.
   -   Extrem gefährliche Stoffe (gemäss USA Paragraph 355).
   -   Stoffe, die in der kalifornischen Proposition 65-Liste aufgeführt sind.
   -   Die "GADSL automotive declarable substances list" der Automobilindustrie.
   -   Stoffe mit Anwendungsbeschränkungen der Textilindustrie.
   -   etc.

Auch wenn eine Firma Tausende von Stoffen verwendet und die Vergleichsliste Zehntausende von Stoffen enthält (z.B. die Inventarliste TSCA der USA oder die EINECS-Liste der EU), so lassen sich solche Prüfungen des gesamten Sortiments (mit CAS-Nummern) mühelos erledigen (der eigentliche Suchvorgang und das Auflisten der identifizierten Stoffe dauert pro Vergleichsliste nur wenige Minuten).

Bei Problemen durch nicht mehr verfügbare Rohstoffe

Für nicht mehr erhältliche oder sich als unerwartet gefährlich herausstellende Rohstoffe ermitteln wir geeignete Ersatzstoffe und prüfen sie mit unseren Hilfsmitteln auf eventuelle toxikologische, ökotoxikologische oder juristisch bedingte Schwachstellen, damit keine Ersatzstoffe gverwendet werden, die bald ebenfalls in die Kritik geraten.

Für Behörden:

Für Behörden erledigen wir arbeitsintensive Aufgaben in Zusammenhang mit Chemikalienlisten (z.B. für die Mengenschwellenliste zur Schweizer Störfallverordnung vom 1. Juni 2015, welche neu anhand der CLP-Einstufungen der Stoffe erstellt wurde). Solche Arbeiten erledigen wir ebenfalls rationell mit arbeitssparenden Datenverarbeitungsprogrammen und entwickeln auch Programme für spezielle Anwendungen (z.B. den Mengenschwellenrechner zur Störfallverordnung).